Ideen für das Lausitzer Seenland

Das Lausitzer Seenland beschäftigt mich seit vielen Jahren. 2012 setzte die Imagekampagne „23 Seen für Ihre Ideen“ in wenigen Monaten wichtige Impulse für die überregionale Ausstrahlung der entstehenden Urlaubsregion.

23 Seen für Ihre Ideen, Pressearbeit für das Lausitzer Seenland
Im Auftrag der Region: Pressearbeit, Anzeigenproduktion, Herstellung von Werbemitteln im überarbeiteten Corporate Design des Lausitzer Seenlandes

Aufgabe

Wie können in kurzer Zeit und ohne übertriebenen Aufwand nachhaltige Image-Verbesserungen für das Lausitzer Seenland erzielt werden? Eine seit 2011 vorliegende Konzeption unter der Überschrift „23 Seen für Ihre Ideen“ war anzupassen, ein neues Corporate Design zu implementieren und eine eigene Öffentlichkeitsarbeit des Gemeindeverbunds aufzubauen. Außerdem sollten der länderübergreifende Tourismusverband und der brandenburgische Partnerzweckverband vollständig einbezogen werden.

Ergebnis

Die Erwartungen wurden übertroffen. Es gab mehr Veröffentlichungen, mehr Aufmerksamkeit und mehr qualitativ interessante Kontakte zu Medien, Investoren und Netzwerkpartnern als ich selbst angenommen habe. Nach 8 Monaten Projektarbeit ist zwar weder das Lausitzer Seenland fertig, noch ist das Regionalmarketing abgeschlossen. Offenbar sind aber die richtigen Schritte gegangen worden:

„Viele kleine Schritte wurden unternommen, um national und international Investoren aufmerksam zu machen auf die Vielzahl an Möglichkeiten, die das Lausitzer Seenland bietet.“ (Zweckverband Lausitzer Seenland Sachsen, 13. Dezember 2012)

Zwei zentrale Botschaften sind in den zurückliegenden Monaten verstanden worden und vielfach in regionalen und überregionalen Medien wiedergegeben worden: Das Lausitzer Seenland ist bereit für Urlauber und Investoren. In der Region lassen sich zahlreiche unternehmerische Ideen verwirklichen.

Presseecho.
Presseecho.

In der Pressearbeit gab es messbare Ergebnisse. Durch Pressemitteilungen, eine Presse- und Informationsreise sowie eine Pressekonferenz in Berlin wurden eine ganze Reihe Medienbeiträge zur Entwicklung der Region veröffentlicht. Im Frühjahr 2013 erscheinen weitere Reise-Specials in maritimen und touristischen Publikumszeitschriften. Entscheidend ist die Qualität der Kontakte. Durch die Medienarbeit sind konkrete Projekte initiiert werden. Dazu zählt die Kooperation des Tourismusverbandes mit dem Reisemobil-Hersteller Capron aus Neustadt/Sachsen. In der Geschäftsstelle des Zweckverbandes in Hoyerswerda gingen schon nach der ersten Pressemitteilung vielschichtige Anfragen von privaten Interessenten ein. Das Lausitzer Seenland bekommt verstärkt Resonanz von Bremen bis zum Bodensee.

Lösung

Eine Änderung des Blickwinkels und aktive Netzwerkarbeit sind ein Schlüssel zum Erfolg, nicht nur der Kampagne sondern der weiteren Entwicklung des Lausitzer Seenlandes als Ganzes. In der Pressearbeit konnten bislang nicht angesprochene Medien aktiviert werden. Der Zweckverband griff dabei auf die Ressourcen der Agentur zurück, mit einem mehrere tausend Medien umfassenden elektronischen Presseverteiler.

Im Rahmen der Kampagne wurde auf teure Anzeigenschaltungen verzichtet. Stattdessen sorgen Publikationen im eigenen Netzwerk vom Ferienjournal bis zum Wirtschaftsmagazin Sachsen für Aufmerksamkeit in den richtigen Zielgruppen. Von der Staatskanzlei in Dresden über die Marketinggesellschaft Oberlausitz-Niederschlesien (MGO), den Sanierungsträger LMBV, über die Sächsische Landesvertretung in Berlin bis hin zu Leistungsträgern in der Region gelang es zahlreiche Akteure im Rahmen der Kampagne zu aktivieren und mit einer gemeinsamen Botschaft aufzutreten: Das Lausitzer Seenland ist bereit.

Die Herausforderungen der Region, einschließlich der Rutschungsgefahr, wurden in allen Publikationen offen angesprochen. Schäden und Sperrungen im Bereich des Lausitzer Seenlandes durch das sogenannte Setzungsfließen sind kein Ausschlussgrund für Investitionen sondern fordern Menschen mit Gestaltungswillen geradezu heraus. Das dazu vorgelegte PR-Konzept zeigt Wege auf, wie in vorhandenen Netzwerken geeignete Akteure identifiziert und gezielt angesprochen werden können. Eine besondere Rolle kommt dabei dem lokalen Mittelstand zu, der als Motor identifiziert wurde und in dieser Funktion stärker wahrgenommen wird.

Im Rahmen einer Presse- und Informationsreise im Sommer 2012 konnten wertvolle nationale und internationale Kontakte zu Reisejournalisten, Leistungsträgern und Tourismusverbänden geknüpft werden.

Mit der Pressekonferenz wurde die Kraft des Netzwerkes besonders deutlich. Worüber soll informiert werden? Welche Medien werden angesprochen? Wie können sie erreicht werden? Kommt überhaupt jemand für 90 Minuten in die Lausitz? Wahrscheinlich nicht. Die Lösung lag im Herzen einer der wichtigsten Zielregionen des Lausitzer Tourismusmarketings – in Berlin. Der kommunale Zweckverband unter dem Vorsitz des Bautzener Landrates Michael Harig präsentierte vor der Presse einen Ausblick auf das Jahr 2013 unter dem Motto „Durchbruch im Lausitzer Seenland“. Als Ort wählten wir die Landesvertretung des Freistaates Sachsen in Berlin. Mit fast 40 Medienvertretern war die Pressekonferenz am 27. November 2012 hervorragend besucht.

Für Kreation, Organisation und Produktion von Werbemitteln sowie zur Durchführung von Presseveranstaltungen wurden weitere Dienstleister aus Hoyerswerda eingebunden.

Die Imagekampagne ist durch ein enges Miteinander vieler Partner und Mitarbeiter gelungen. Dafür möchte ich mich bedanken. Ich freue mich auf weitere Projekte in der Lausitz.

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