10 wichtige Maßnahmen für Ihre Marke

So bringen Sie in diesem Jahr frischen Wind ins Marketing. Mitunter braucht es gar nicht viel, um der eigenen Marke etwas Gutes zu tun. Hier sind 10 Tipps, mit deren Umsetzung Sie noch heute beginnen können. Ich freue mich übrigens, wenn Sie Ihre Hinweise als Kommentar ergänzen.

1. Erfolg beginnt zu Hause

Gibt der Betrieb nach Innen das Bild ab, dass Sie sich nach draußen wünschen? Bevor Markenkommunikation mit Kunden gelingen kann, sind interne Maßnahmen notwendig. Die einfachste: Ersetzen Sie das „schwarze Brett“ mit seiner Zettelwirtschaft durch einen aussagekräftigen, ordentlichen Schaukasten. Das ist schon mal ein Anfang. Machen Sie es zum Prinzip der Unternehmenskommunikation jede externe Marketing-Maßnahme mit einer internen zu beginnen.

 

Geben Sie Ihrer Marke einen neuen Anstrich, Foto: Rainer Sturm / pixelio.de
Geben Sie Ihrer Marke einen neuen Anstrich, Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

 

2. Professionelles Logo

Ich bin der letzte, der dem Logo einen direkten Verkaufserfolg zuschreibt. Allerdings ist es auch so, dass ein wenig aussagekräftiges Logo unprofessionell wirken kann. Das Firmenlogo steht überall, auf Briefköpfen, im Internet oder in Broschüren. Kunden erinnern sich nur an wenige Markenzeichen. Das ist wahr. Aber in einem mittelmäßigen Logo sehen sie unglücklicherweise auch eine mittelmäßige Firma.

3. Internetauftritt aktualisieren

Es wird Zeit für etwas Neues im Internet! Hand in Hand mit einem professionellen Logo gehört auch die Webseite zum Außenauftritt. Eine Auffrischung muss nicht teuer sein, wenn sie zum Beispiel ein kostenloses Content Management System wie WordPress installieren. Meine Empfehlung für Firmen, die (angeblich) keine Zeit für die Pflege ihres Internetauftritts haben und daraus „sowieso keinen Umsatz“ machen: Schaffen sie es ab! Besser ist aber eine inhaltlich, technisch und im Design aktuelle Webseite als gutes Aushängeschild. Bedenken Sie, wie viele Kunden heutzutage nur nach Ihnen googeln um die Telefonnummer herauszufinden. Der Telefonkontakt gehört übrigens auf jede einzelne Seite ihres Internetauftritts!

4. Email Signaturen ändern

Wie viele Emails verschicken Sie jeden Tag? Wie viele sind es in der ganzen Firma? Ein Branding Ihrer Emails mit Logo ist heutzutage kein Problem mehr. Wenn Sie keine HTML-Nachrichten verschicken wollen, dann gehören zumindest der Firmenname, Ansprechpartner, Direktkontakt mit Adresse und Telefondurchwahl und der Slogan in die Signatur. Abgesehen davon sind Handelsregister-Nummer und Steuernummer u.U. vorgeschrieben. Übrigens: Sparen Sie sich bitte ellenlange „Vertraulichkeits-Hinweise“ am Ende einer Email. Wenn Ihr Text wirklich in die falschen Hände gerät, machen Sie es dadurch auch nicht besser, oder? Stattdessen könnte der Platz für ein Angebot der Woche oder einen Link auf aktuelle Internetbeiträge genutzt werden.

5. Social Media Aktivitäten anpassen

Soziale Medien wie Twitter & Facebook unterstützen die Unternehmenskommunikation. Es ist sinnvoll, die eigene Marke auch auf diesen Kanälen konsistent darzustellen. Wiedererkennbarkeit und ein einheitliches Image sind ohne viel Aufwand realisierbar. Wer auf diesem Gebiet unerfahren ist, kann von anderen lernen. Die soziale Seite des Internets entfaltet ihre größte Kraft dann, wenn Ihre Strategie bei den Nutzern ansetzt. Worüber tauschen sich Menschen im Umfeld Ihres Unternehmens aus? Von Nutzern lernen, Vertrauen aufbauen, loyale Kontakte pflegen. Diese drei Komponenten helfen Ihnen Social Media in der Markenkommunikation erfolgreich einzubinden. Der Auftritt im Corporate Design gehört, soweit wie möglich, natürlich dazu.

6. Email Newsletter ansprechend gestalten

Neswletter sind eine gängige Praxis in der Promotion. Auch hierbei ist es ohne weiteres möglich, Firmenlogo, Farbschema und in begrenztem Umfang auch Schriften dem Corporate Design anzupassen. Bei den Inhalten steht der Kundennutzen, der Informationswert im Mittelpunkt. Warten Sie nicht bis zur nächsten Produktneuheit! Es gibt immer interessante Unternehmensnachrichten, die als Newsletter verschickt werden können.

7. Einstieg ins Online Reputation Management

Was schreiben Menschen über die eigenen Produkte im Internet? Welche Bewertungen, Kritiken und Hinweise erfahren Sie aus Foren, Online-Shops und Weblogs? Es wird immer wichtiger zu wissen, wie die eigene Marke von Nutzern reflektiert wird. Die einschlägigen Seiten gehören buchstäblich auf Ihren Schirm. Ein ehrlicher Umgang mit Kritik stärkt die Glaubwürdigkeit. Diese Seite des Internets zu vernachlässigen, birgt große Risiken für den guten Ruf jeder Marke.

8. Finden Sie eine einheitliche Botschaft

Online und Offline Branding bilden eine Einheit. Ihre Marke sollte sich in beiden „Welten“ einheitlich präsentieren. Um ein beständiges und passendes Image aufzubauen ist eine klare, in der Kommunikationsstrategie formulierte Botschaft wichtig. Auch hierbei ist entscheidend, dass sie von allen Nutzern verstanden wird. Machen Sie diese Botschaft zum Motto, im übertragenen Sinne zur Überschrift, aller Marketing-Aktivitäten!

9. Corporate Blogging

Egal ob als Bestandteil der Firmenwebseite oder als eigenes Internetprojekt (mit erkennbarem Bezug zum Unternehmen), Weblogs sind ein starkes Instrument der Unternehmenskommunikation. Besonders interessant sind Corporate Blogs für innovative, technologieorientierte Unternehmen. Aber auch Handelsunternehmen können diese Kommunikationsform nutzen, indem sie über Trends, Verbraucherschutz oder produktverwandte Themen bloggen. Die Glaubwürdigkeit erhöht sich durch konsequentes Corporate Design und dialogorientiertes Auftreten. Regelmäßige Blogeinträge im richtigen Ton zahlen direkt auf die Marke ein. Falls Sie der Meinung sind, niemand in der Firma hätte Zeit dafür, eliminieren Sie Zeitfresser! Ein Meeting weniger pro Woche und dafür eine Stunde mehr Zeit für den Firmenblog können Wunder bewirken. Als Autoren kommen auch externe Dienstleister in Frage. Am glaubwürdigsten sind Corporate Blogs aber dann, wenn „echte“ Mitarbeiter schreiben.

10. Regelmäßige Pressearbeit

Wie viele Firmen klagen darüber, dass sie in den Medien zu wenig präsent sind? Und wie viele übersehen dabei, dass sie den Redaktionen regelmäßig etwas an die Hand geben müssen? Machen Sie es zur Regel, dass jede externe Marketingmaßnahme von einer Pressemitteilung begleitet wird. Von Sponsoringaktivitäten bis zum Bericht über einen Messeauftritt gibt es eine unendliche Palette von Themen für die Unternehmens-PR. Auch hierbei spielen die Konsistenz der Botschaft und ein einheitliches Auftreten eine wichtige Rolle. Kontaktpflege zu den Medien gehört dazu. Vielleicht beginnen Sie mit einem Anruf in der Lokalredaktion und der Frage an den Redakteur: „Was wollten Sie über unser Unternehmen schon immer wissen?“

Für Ihre Markenkommunikation wünsche ich Ihnen viel Erfolg! Ich freue mich über Hinweise, Kommentare und Anregungen zu diesem Thema.

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